Was genau machst du in deinem Job? Wie ist dein Tagesablauf?
Der Tag startet normal immer gleich – Mails durchgehen und ein kurzes Meeting mit dem Team, um sich abzustimmen. Danach geht’s unterschiedlich weiter – je nachdem, was gerade ansteht. Das beginnt mit Konzeptionierung für verschiedene Projekte, Online-Meetings mit Kunden und Entwicklern abhalten, neue Entwicklungen testen und Feedback sammeln. In den Herbst-/Wintermonaten ist erfahrungsgemäß immer mehr los, da hier die Jahresaktualisierungen unserer Online-Rechner anstehen und umgesetzt werden müssen. Second-Level-Support für unsere Online-Rechner mache ich auch und stehe dem Team bei Fragen rund um die oft sehr komplexen Sozialversicherungs- und Einkommensteuerthemen zur Verfügung. Ich bezeichne mich selbst gerne als Übersetzerin zwischen Gesetzestexten und Entwicklern. 😊
Was macht deinen Arbeitsalltag bei haude electronica besonders?
Ich liebe die Flexibilität, die einem hier ermöglicht wird. Ich kann arbeiten, wann ich möchte (in einem gewissen Rahmen natürlich). Es ist kein starrer 9-to-5-Job – ich kann mir selbst einteilen, wann ich meine Arbeit erledige. Gerade als teilzeitangestellte Mutter, wie ich es bin, ist es ein großer Vorteil, dass ich meinen Arbeitstag auch mal erst zu Mittag beginnen kann, wenn es nötig ist. Auch das angebotene Homeoffice macht mir den Alltag leichter. Das genieße ich schon sehr.
Was ich außerdem sehr schätze: Das familiäre, freundschaftliche und lustige Miteinander im Team. Da gehen Gespräche oft über das Kollegiale hinaus – da macht das Arbeit gleich noch mehr Spaß!
Was ist dein Lieblingsort im Büro?
Ich liebe unseren großen Meetingraum. Unser gesamtes Büro ist ja Altbau, aber der Raum ist extra-schön. Hohe, mit kunstvoller Stuckatur versehene Decken, ein französischer Balkon… Ein sehr heller, freundlicher und einladender Raum, in dem schon viele großartige Projekte entstanden sind und der mich immer wieder inspiriert.
Was ist dein „Happy Place“ nach getaner Arbeit? Wie und wo entspannst du?
Das ist ganz einfach zu beantworten: Mein kleiner Acker. Das ist mein Rückzugsort, mein Heiligtum, mein Ein und Alles. Hier stecke ich Hände und Füße in den Dreck, beobachte Tiere und lass den Stress in den Boden fließen. Aktuell entsteht gerade eine Mini-Streuobstwiese mit alten Sorten, die mein Mann und ich auf verschiedenen Veranstaltungen rund um Streuobst entdecken. Unsere letzten Errungenschaften waren ein Galloway-Pepping und ein Batullenapfel.
Eine zweite Leidenschaft ist mein Kabinenroller – viele kennen diese Fahrzeuge als „Dreiradler“. Die bekannteste Marke ist die BMW Isetta, von der ich immer schon geträumt habe. Aktuell nenne ich eine knallrote Heinkel Trojan mein Eigen. Mein Mann und ich sind auch Mitglieder im Oldtimerverein „Karo Club Österreich“. Die Treffen mit gleichgesinnten Liebhabern alter Fahrzeuge machen Spaß, sind inspirierend und liefern mir einen wunderbaren Ausgleich zum Arbeitsalltag.
Wir kochen im Unternehmen gerne für den guten Zweck. Was isst du am liebsten?
Ich liebe Suppen in allen Variationen (speziell aber Erdäpfelsuppe) und Eintöpfe. Auch gerne klassische, deftige Hausmannskost – Braten mit Soße, ein Salat dazu – herrlich. Ich bin aber gleichzeitig auch recht pflegeleicht und esse so ziemlich alles. Nur mit Rosinen und totgekochtem Gemüse in einer pampigen Einbrenn kann man mich jagen! 😉
Mit wem würdest du gern mal zusammenarbeiten – egal ob Kollege aus einer anderen Abteilung oder Superstar – und warum?
Ein Traum wäre ein Treffen mit Marie Curie und Lise Meitner. Das sind nur zwei von unglaublich vielen beeindruckenden Frauen, die Großartiges geleistet haben, in einer Zeit, in der Frauen gesellschaftlich und politisch lediglich die Familie als Betätigung vorgesehen war. Allem Widerstand zum Trotz sind sie ihrer „Berufung“ gefolgt, mit wahnsinnig viel Mut und der Liebe zu den Themen, für die sie leidenschaftlich brannten. Sie waren Vorreiterinnen und Pionierinnen. Und auch heute gibt es zahlreiche bewundernswerte Frauen, die Großartiges leisten und als Sinnbild für den harten Weg zu einer gleichberechtigten Welt stehen.
Inspirieren würde mich aber auch eine Zusammenarbeit mit DDr. Gunter Mayr, seines Zeichens interimistischer Finanzminister 2024/25. Er ist für mich ein richtiger „Crack“ bei den Steuern. Da würde ich gerne mal Mäuschen spielen, wenn es um die Ideen zur Umsetzung neuer Steuergesetze geht.
Auf welche App auf deinem Handy könntest du NIE verzichten?
Aufgrund meiner Lieblingsbeschäftigung nach der Arbeit – Gartenarbeit – eindeutig „PlantNet“. Mit dieser App kann man Pflanzen – egal, ob Bäume, Büsche, Blumen oder Kräuter – fotografieren und anhand der hochgeladenen Fotos bestimmen lassen. Sehr praktisch und viel genutzt von mir. Ich bin noch auf der Suche nach einem guten Äquivalent für Tiere – vor allem Insekten. Vielleicht hat jemand einen guten Tipp für mich. 😊

